Ein ganz besonderer Ansatz!
In der Wundertüte geht es darum, Wein im Zusammenhang mit dem Essen zu erleben, zu vergleichen und zu entdecken. Zu jedem Gericht werden deshalb parallel zwei kontrastierende Weine serviert – zunächst ohne zu verraten, um welche Weine es sich handelt. Erst durch den direkten Vergleich wird erlebbar, wie unterschiedlich zwei Weine wirken können: Welcher gefällt besser? Was macht den Unterschied aus? Und welcher Wein bringt die Aromen des Gerichts besser zur Geltung?
Dabei entsteht ganz nebenbei etwas, das mindestens genauso wichtig ist: Austausch. Die Gäste beginnen, über das zu sprechen, was sie gerade gemeinsam erleben und entdecken. Aus einem Essen wird ein gemeinsamer Moment. Auch beim Champagner steht dieses Miteinander im Mittelpunkt. Statt einer großen Auswahl gibt es bewusst jeden Abend nur einen ausgewählten Champagner – und diesen ausschließlich als ganze Flasche. Wer eine ganze Flasche am eigenen Tisch nicht benötigt, kann sie im Rahmen eines kleinen Rituals mit anderen Gästen im Gastraum teilen.
Begleitet wird der Abend von einer bewusst kleinen Speisekarte. Die Wundertüte versteht sich dabei weniger als klassisches Restaurant als vielmehr als Ort des Entdeckens, des Zusammenkommens und des gemeinsamen Genießens – reduziert auf die einfachen Dinge, die einen guten Abend ausmachen: gutes Essen, guter Wein und die richtigen Menschen.




